Sonderburg, Dänkemark

Rhönrad-Abteilung in WM-Stimmung

Vom 23. bis zum 28. Mai 2022 findet die Weltmeisterschaft im Rhönradturnen in Dänemark statt. Drei Athletinnen des Förderzentrums nehmen teil!

Am kommenden Montag, dem 23. Mai 2022 startet die diesjährige Weltmeisterschaft im Rhönradturnen in Dänermark. Insgesamt werden rund 160 Athleten aus 13 Ländern um den Weltmeistertitel in Sonderburg kämpfen, darunter auch drei Athletinnen aus dem Förderzentrum.

Denn mit Lara und Franka Patzer sowie Mara Bartholemy befinden sich drei Ostbelgische Rhönradturnerinnen unter den 160 Teilnehmern. Neila Heinen, die sich ebenfalls für eine Teilnahme an der diesjährigen WM qualifiziert hatte, fällt leider verletzungsbedingt aus.

Für Franka und Mara, die beide bei den Juniorinnen antreten, ist es die 1. WM-Teilnahme. Lara, die bereits  ein wenig WM-Luft schnuppern konnte, startet zum ersten Mal bei den Seniorinnen.

WM-Vorbereitung

Seit Januar 2022 trainieren die Rhönradturnerinnen im neu gegründeten Förderzentrum. Dieses bietet den Sportlerinnen leistungsorientiertes Training unter einem Dach. Dort erhalten die Sportlerinnen bis zu 16 Stunden Training pro Woche.

Erste WM seit Corona

Die Kosten für die Ausrichtung der WM liegen geschätzt bei 150.000 €. Die letzte Weltmeisterschaft fand 2018 in Magglingen in der Schweiz statt. Aufgrund der Corona-Pandemie, wurde die WM 2020, die in New Jersey (USA) stattfinden sollte, zunächst auf das Jahr 2021 verschoben und schließlich abgesagt.

Deutschland führende Rhönrad-Nation

„In der Vergangenheit war Deutschland die dominierende Rhönrad-Nation“, so Achim Pitz, Trainer der Sportabteilung Rhönradturnen des Förderzentrums. „Allerdings haben Länder wie Österreich, Schweiz, aber auch Israel und die USA in den letzten Jahren ebenfalls leistungsstarke Turnerinnen hervorgebracht.“

Ziele für die diesjährige WM

Für die anstehende Weltmeisterschaft hat Achim Pitz keine Minimalpunktzahl oder Platzierungen ausgerufen. „Ich möchte, dass meine Turnerinnen die guten Trainingsleistungen der letzten Wochen auch unter Wettkampfstress unter Beweis stellen“, so der Trainer. „Aufgrund der Corona-Pandemie und dem Ausfall mehrerer Wettkämpfe sei die Leistung der teilnehmenden Athleten sehr schwer einzuschätzen.“

Wir wünschen den Ostbelgischen Rhönradturnerinnen eine erfolgreiche und eindrucksvolle Weltmeisterschaft.